Die MIAs

+++ NEWS +++

White Lily Revolution 2021

12. November 2021 – In 2021 startet MIA zum zweiten Mal am 25. November, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, die White Lily Revolution, um auf institutionelle Gewalt gegen Frauen und Kinder in Familiengerichtsverfahren aufmerksam zu machen. Dieses Jahr neu: Die #whitelilyrevInterviews mit betroffenen Müttern.
Die niedergelegten Lilien posten wir auf Wunsch in unserem Instagram-Account.


11. November 2021Kein Wechselmodell als gesetzliche Vorgabe. Gemeinsam mit dem Bundesverband VAMV und 13 weiteren Verbänden fordert MIA in einem offenen Verbändebrief von den Ampel-Koalitionären, das Wechselmodell nicht als gesetzliche Vorgabe für Trennungskinder zu verankern.


8. November 20218 Kernforderungen an die Ampel. Auf Initiative der Stiftung Alltagsheld:innen haben fünf bundesweite Verbände & Akteur:innen für Ein-Eltern-Familien, darunter MIA, gemeinsam acht Kernforderungen an die Ampel-Koalition gestellt.


Trennung & Kindschaftsrecht:

„…es geht bei der Ausgestaltung der elterlichen Betreuung nicht in erster Linie darum, Gerechtigkeit zwischen den Eltern zu verwirklichen. Das Interesse des Kindes hat immer im Mittelpunkt zu stehen.“

Prof. Dr. Nina Dethloff, LL.M,
Vorsitzende der Familienrechtsabteilung  des DJT,
im Interview mit LTO

Die MIAs sind eine bundesweite Initiative von alleinerziehenden / getrennten Müttern, die sich nach einer Trennung mit ihren Kindern plötzlich verschiedensten Professionen des Familienrechtsgebiets gegenüber fanden: in Jugendämtern, Gerichtssälen, angeordneten Mediationen und Begutachtungssituationen. Sie alle konnten nicht glauben, wie ihnen geschah. Jede einzelne von ihnen fühlte sich zunächst wie ein Alien, denn niemand in ihrem persönlichen Umfeld hatte bereits etwas ähnliches erlebt. Die meisten Menschen in ihrem Umfeld reagierten auf ihre Berichte ungläubig: „Wir leben doch in einem Rechtsstaat.“

Gewiss, den gibt es. Doch einiges läuft an Familiengerichten und seinen ergänzenden Professionen seit Jahren schief. Die Öffentlichkeit bekommt davon kaum etwas mit, denn Verfahren an Familiengerichten sind nicht-öffentlich. Auf diese Schieflagen möchte MIA aufmerksam machen und durch die eigenen breiten Erfahrungen daran mitarbeiten, die derzeitige Lage für betroffene Trennungkinder besser zu gestalten, indem das Kindeswohl & Kinderrechte tatsächlich in den Mittelpunkt gestellt und die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kindes besser berücksichtigt werden.

Darüber hinaus tritt MIA für weitere Belange von Alleinerziehenden, aber auch Müttern und Frauen insgesamt ein: zu Fragen von Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht, Sozial- und Steuerpolitik, unbezahlter Carearbeit und Altersarmut – Wir machen uns stark für die von der männlichen Norm „abweichenden“ 51 Prozent der deutschen Bevölkerung.


+++ frühere NEWS +++

Alternativbericht des Bündnis Istanbul-Konvention an GREVIO

18. März 2021 – Das zivilgesellschaftliche Bündnis Istanbul-Konvention (BIK) hat seinen Alternativbericht zur Umsetzung der IK in Deutschland an GREVIO des Europarats veröffentlicht. MIA hat in den vergangenen Monaten an dem Bericht mitgearbeitet. MIA-Vorsitzende Sybille Möller sagt dazu: „Der Bericht ist ein Meilenstein, denn er benennt klar den nach wie vor völlig unzureichenden Schutz von gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern durch Familiengerichte und Jugendämter. Die Bundesregierung weiß seit langem um das Problem. Spätestens jetzt gibt es keine Ausreden mehr, den Gewaltschutz für Mütter und Kinder endlich höher als andere elterlichen Rechte zu stellen, um die Istanbul-Konvention in Deutschland umzusetzen.“ Die Presseinformation des BIK zum Alternativbericht ist hier zu finden.


Seit 2020 ist MIA Mitgliedsverband im Bündnis Istanbul Konvention (BIK).

Das BIK setzt sich seit 2018 für die Implementierung und angemessene Berücksichtigung der Konvention, dem Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt, in der Gesetzgebung und Rechtspraxis in Deutschland ein.

Bist Du auch eine MIA?

Hier erfährst Du mehr über die Mission der MIA – Mütterinitiative für Alleinerziehende.

MIA Mütterinitiative für Alleinerziehende